Unser Pilotquartier-Projekt nimmt Form an
30. September 2026
Mitte Juni gewannen wir mit unserem Projekt «Balkonkraftwerke für das Pilotquartier» das öffentliche Voting des Projektwettbewerbs für das Netto-Null Pilotquartier Alt-Wiedikon und Binz. Unser Projekt war somit eine Runde weiter, und aktuell sind wir dabei, es zu verfeinern und zu erproben. Unser Projektteam hat nun im Rahmen eines Proof of Concept bereits die ersten Balkon-/Garten-Solarpanele installiert.
Damit wir das Netto-Null-Pilotquartier zu dem mit der schweizweit höchsten Dichte an Balkonkraftwerken machen können, sind wir auf die Projektfinanzierung der Stadt Zürich und dafür bald wieder auf eure Unterstützung im öffentlichen Voting angewiesen.
Der Berg bricht, und wir schauen hin
28. August 2026
Am Mittwochmorgen 26. August ereignete sich am Langtang Lirung im Himalaja ein gewaltiger Bergsturz historischen Ausmasses. Die Felsmassen rissen grosse Teile eines Gletschers mit in die Tiefe – daraus entstand eine gewaltige Flutwelle aus Wasser, Schlamm und Geröll, die mit rund 40 Metern pro Sekunde durch ein enges Tal raste. Ganze Dörfer im Grenzgebiet zwischen Nepal und China wurden ausgelöscht, mehrere hundert Menschen sind tot, über zweitausend werden vermisst.
Praktisch zeitgleich erlebte Europa einen Rekordsommer mit ausgeprägter Dürre und Trockenheit, Zehntausenden Hitzetoten und Waldbränden in Spanien und Frankreich mit Hunderttausenden Evakuierten. Zwei Katastrophen, ein gemeinsamer Nenner: ein Klimasystem, das aus dem Gleichgewicht gerät.
Extremereignisse gab es auch früher – neu sind ihre Häufigkeit und Wucht und der Einfluss des Menschen. Ein Gebirge, das über Jahrtausende Eis speichert, wird instabil, wenn die Temperaturen steigen. Ein Sommer, in dem Hitze und Trockenheit sich gegenseitig verstärken, ist kein Zufall, sondern laut Klimaforschern befeuert durch Wetterlagen, die in einer wärmeren Atmosphäre wahrscheinlicher werden.
Das Tragische: Die Menschen im Rasuwa-Distrikt tragen zur Erwärmung fast nichts bei, zahlen aber den höchsten Preis dafür. Europa dagegen ist Mitverursacher – und zunehmend selbst betroffen. Die Bilder aus Nepal und die Statistiken aus Europa erzählen dieselbe Geschichte, nur in unterschiedlicher Dramatik.
Jede Tonne CO₂, die nicht ausgestoßen wird, beeinflusst die Intensität und Häufigkeit solcher Katastrophen. Klimaschutz ist die einzige Versicherung gegen eine absehbar schlimmere Zukunft. Anpassungsmassnahmen, Frühwarnsysteme und Katastrophenschutz bleiben unverzichtbar – doch ohne Ursachenbekämpfung bleibt jede Anpassung ein Wettlauf gegen die Zeit.
Der Berg am Langtang Lirung – und in Blatten – ist gebrochen, weil sich über Jahrzehnte etwas verändert hat, das wir für unveränderlich hielten. Es liegt an uns, zu verhindern, dass das Normalität wird. Wir setzen uns hier in Zürich dafür ein.
Begrünung Schule Sihlfeld
11. Mai 2026 / 25. Juni 2026
Nur wenige Wochen vor dem Beginn der beispiellosen Hitzewelle im Sommer 2026 übernahm der Verein Klimastadt Zürich die Wanderbaumallee von Umverkehr. In Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Kreis 4&5 fanden wir im Schulhaus Sihlfeld einen neuen Standort für die sechs bepflanzbaren Sitzbänke.
Mit tatkräftiger Unterstützung nahmen wir im Mai den Umzug der Wagen vor, damit sie nach einer kleinen Restaurierung bereit für eine erneute Bepflanzung waren. Diese konnten wir schliesslich kurz vor den Sommerferien zusammen mit den Kindern zweier Schulklassen umsetzen. In sechs Gruppen lernten die Kinder das Umtopfen der verschiedenen Jungbäume und Sträuche, sie packten mit Händen und Schaufeln tatkräftig mit an. Dank der guten Pflege durch den technischen Dienst der Schule haben die Pflanzen den Hitzesommer gut überstanden und können nun ihren Beitrag zur Kühlung der Stadt leisten sowie auf die Problematik der Versiegelung aufmerksam machen. Herzlichen Dank allen Beteiligten!
Finanzplatz und Klimastadt - Wie geht das zusammen? Vortrag und Diskussion mit Daniel Stern
Donnerstag 21. Mai 2026 19.30 Uhr Kulturpark Zürich West
Zürich will bis 2040 klimaneutral werden und seine Treibhausgasemissionen auf Netto Null senken. Doch die in Zürich ansässigen Banken und Versicherungen verursachen mit ihren weltweiten Investitionen ein Mehrfaches der Treibhausgasemissionen der Stadt Zürich. Was wird unternommen, um das zu ändern? Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen für Politik und Zivilgesellschaft?
Im spannenden Vortrag von Daniel Stern (Redaktor WOZ) erfuhren wir viel über die Verflechtungen der Zürcher und Schweizer Finanzwirtschaft in schädliche globale Investitionen in fossile Energien und diskutierten anschliessend mögliche Handlungsansätze für den Verein Klimastadt Zürich.
Ein herzliches Dankeschön an Daniel, Anja und alle Anwesenden!
Stellungnahme Kastanien-Baumsturz Neumühlequai vom 12. Mai 2026
Donnerstag 14. Mai 2026
Bezugnehmend auf den Artikel in der NZZ vom 12.05.2026 sowie im Tages-Anzeiger vom 13.05.2026 nehmen wir wie folgt Stellung:
Der Baumsturz am Neumühlequai ist bedauerlich. Dass dabei Menschen gefährdet und der öffentliche Verkehr beeinträchtigt wurden, muss ernst genommen werden. Die aktuelle Kritik an den Petitionär*innen greift jedoch zu kurz.
Die Petition richtete sich nie gegen notwendige Sicherheitsmassnahmen oder fachliche Baumbeurteilungen. Kritisiert wurde vielmehr das pauschale Vorgehen der ursprünglichen Planung, welche die Fällung der gesamten Baumreihe vorsah. Die spätere Überarbeitung zeigte gerade, dass differenziertere Lösungen möglich waren.
Bemerkenswert ist zudem, dass der umgestürzte Baum gemäss städtischem Gutachten nicht als akut kritisch eingestuft war und ohnehin keine Fällungen vor 2028 vorgesehen waren. Der Vorfall zeigt daher weniger ein Versagen der Mitwirkung als vielmehr die grundsätzliche Schwierigkeit im Umgang mit alternden Stadtbäumen unter Klima- und Nutzungsstress.
Daraus darf jedoch nicht der Schluss gezogen werden, ältere Bäume vorsorglich pauschal zu entfernen. Risiken lassen sich langfristig vor allem durch bessere Standortbedingungen reduzieren: mehr Wurzelraum, weniger Bodenverdichtung, weniger Streusalz sowie eine Infrastrukturplanung, die Unterhalt und Werkleitungsbau mit möglichst geringen Eingriffen in die grüne Stadtinfrastruktur ermöglicht.
Stadtbäume sind keine dekorative Restfläche, sondern Teil einer klimaresilienten Infrastruktur. Der Vorfall sollte deshalb Anlass sein, die planerischen Rahmenbedingungen kritisch zu hinterfragen – nicht öffentliche Mitwirkung zu diskreditieren.
Städtische Solarinitiativen eingereicht
Dienstag 10. März 2026
Heute Mittag haben wir zusammen mit SP, Grüne und AL die städtischen Solar-Initiativen mit jeweils über 4100 Unterschriften erfolgreich eingereicht.
Wir haben diese mitinitiiert, fleissig Unterschriften gesammelt und bedanken uns herzlich bei allen, die unterschrieben haben!
Die Initiativen verlangen, dass die Stadt Zürich das Solarpotenzial auf ihren Dächern und Fassaden konsequent ausschöpft und die nötigen Mittel dafür bereitstellt. Konkret soll die Stadt bis 2040 einen Drittel des gesamten Stromverbrauchs aus lokaler Solarenergie beziehen und so auf ihre Klimaziele hinarbeiten.
Herzlichen Glückwunsch!
Sonntag 08. März 2026
Das Team des Vereins Klimastadt Zürich gratuliert allen Politiker:innen zur Wahl in den Gemeinderat der Stadt Zürich. Allen voran unseren Vereinsmitgliedern:
Anna Graf, Martin Busekros, Ruedi Scheinder, Cordelia Forde, Dominik Haupt, Rahel Habegger, Tom Cassee, Anna-Beatrice Schmalz, Sarah Dähler, Maya Kägi Götz, Micha Amstad, Janina Flückiger, David Garcia Nuñez, Marco Denoth, Alice Kohli, Yves Henz, Simone Widmer, Selina Walgis, Patrick Stählin, Tanja Maag, Mathias Egloff, Leonora Seiler, Florian Blättler, Leah Heuri, Karin Saxer, Vera Çelik, Christian Häberli, Catalina Gajardo Hofmann
Auch gratulieren wir allen Politiker:innen zur Wahl in den Stadtrat, besonders unserem Vereinsmitglied Simone Brander.
Podium: Eine Solaroffensive für Zürich - Sonnenenergie auf Dächer und Fassaden bringen!
Dienstag 23. September 2025 19.00 Uhr Kulturpark Zürich West
Es war eine spannende Diskussion in hochkarätiger Runde am 23. September im Kulturpark. Auf Einladung des Vereins Klimastadt Zürich und der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie sassen auf dem Podium die städtische Energiebeauftragte Silvia Banfi Frost, SP-Gemeinderätin und Klimastadt-Vorstandsmitglied Anna Graff, Martin Kilias vom Schweizer Heimatschutz und Walter Sachs von der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie. Die Moderation übernahm PS-Redaktorin Nicole Soland.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!
Neue Geschäftsleitung ab 1. September 2025
Samstag 23. August
Markus Keller, der die letzten fünf Jahre als Geschäftsleiter geprägt hat, trat diesen Sommer zurück. Ein herzliches Dankeschön für seinen langjährigen, engagierten und unermüdlichen Einsatz.
Wir freuen uns, dass wir Martin Busekros als neuen Geschäftsleiter gewinnen konnten. Er wird seine Stelle am 1. September antreten. Im Interview erzählt er mehr über sich, seine Motivation und seine Pläne.
Vortrag "Das Solarpotential und seine Zukunft“
Herzlichen Dank an Walter Sachs für diesen spannenden Vortrag! Der Vortrag kann unter unten stehendem Link abgerufen werden.
Teilerfolg Petition Kastanienbäume Neumühlequai
28. März 2025
Heute veröffentlichte das Tiefbauamt seine Antwort auf die Petition, welche wir am 11. September 2024 mit 12’015 Unterschriften gegen die Fällung von 63 Kastanienbäumen der Stadt Zürich überreichten. Die Stadt hat das Projekt aufgrund der Petition und über 150 Einwendungen überarbeitet. Die 16 Kastanienbäume zwischen Walchebrücke und Central bleiben erhalten und 11 Bäume zwischen Walcheplatz und Drahtschmidli werden versetzt statt gefällt. Auch wenn es nur ein Teilerfolg ist, sind wir überzeugt, dass es sich gelohnt hat. Nochmal Danke allen, welche die Petition unterstützt haben!
Rettet unsere Geschäftsstelle Spendenaufruf
März 2025
Während fünf Jahren verfügten wir über eine professionelle Geschäftsstelle, diese war Anfang des Jahres akut gefährdet.
Unser Plan war, dieses Jahr mit einer Informations- und Sensibilisierungs- Offensive im Gebäudebereich zum städtischen Netto Null Ziel beizutragen. Der Gebäudebereich verursacht 25% der städtischen Treibhausgasemissionen und damit mehr als Ernährung oder Konsum. Mit unserem Projekt “Klimafreundliches, kreislauffähiges Bauen und Bestandserhalt” wollten wir den Fokus auf die Baubranche legen.
Das städtische Programm KlimUp machte uns im Dezember einen dicken Strich durch die Rechnung, indem es unseren Finanzierungsantrag nicht bewilligte. Über ein Jahr lang hatten wir uns auf das Projekt vorbereitet.
Aufgeben oder weitermachen? Diese Frage stellte sich uns.
Dank dem Spendenaufruf im Februar sammelten wir 17’184 Franken. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spender*innen! Auch wenn wir unser Spendenziel bis Ende März 20’000 Franken zu sammeln nicht ganz erreicht haben, können wir unsere Geschäftsstelle vorerst – etwas reduziert – weiter betreiben.
Weitere Spenden sind willkommen, herzlichen Dank für die Unterstützung!
- Einzahlungsschein Spende (das spart Gebühren)
- Spenden über andere Kanäle
Podium: Zirkuläres Bauen und Sanieren im Bestand – Wo muss Politik und Bauwirtschaft vorwärts machen?
27. September 2024 19.00 Kulturpark Zürich West
Der Kanton Zürich soll zirkulär werden. Das entschied die Bevölkerung und stimmte 2022 dem kantonalen Verfassungsartikel 106a „Stoffkreisläufe“ zu. Der grösste Hebel bei diesem Vorhaben: die Bauwirtschaft.
Durch Bauen mit recycelten und klimafreundlichen Materialien, der Wiederverwendung von Bauteilen und durch weniger Abriss und mehr Sanierung sollen Abfälle und graue Energie reduziert werden.
Die Kreislaufstrategie des Kantons steht – wie aber sieht es aktuell um die Zirkularität der Bauwirtschaft aus? Wo sind die Baustellen und wo muss die Politik Rahmenbedingungen schaffen, damit die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zum Standard wird?
Darüber diskutierten im vollbesetzten Kulturpark: Dr. Martin Neukom (Regierungsrat, Baudirektor Kanton Zürich) Katrin Gügler (Direktorin Amt für Städtebau Stadt Zürich), Prof. Dr. Guillaume Habert (Direktor Lehrstuhl Nachhaltiges Bauen ETH Zürich), Andreas Haug (Architekt Baubüro in situ), Moderation: Pascal Scheiber (Tsüri)
Vielen Dank allen für die wertvollen Inputs und die angeregte Diskussion. Ganz besonderen Dank an Tsüri, die diesen Anlass im Rahmen ihres „Fokus Kreislaufwirtschaft“ ermöglicht haben und Danke an CircularHub und die Hamasil-Stiftung.
Übergabe Petition Kastanienbäume Neumühlequai
Am Mittwoch 11. September haben wir die Petition „Rettet die Kastanienbäume Neumühlequai“ mit 12’015 Unterschriften Stadträtin Simone Brander überreicht. Dabei bedankte sie sich sehr für das grosse Engagement und sagte zu, das Tiefbauamt werde alle 150 Einwendungen prüfen und gegebenenfalls in eine Projektüberarbeitung einarbeiten. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die unterschrieben haben und die Petition zu einer der grössten in der Stadt Zürich gemacht haben!
So geht es weiter: Bis Ende Oktober muss der Stadtrat dem Parlament eine schriftliche Anfrage zur Baumfällung beantworten. Bis März 2025 erhalten wir eine Antwort des Stadtrats zur Petition. Spätestens im Herbst 2025 erscheint ein Bericht zu den 150 Einwendungen, die bei der Stadt gegen das Projekt eingegangen sind. Wir sind zuversichtlich, dass das Kanalbauprojekt anschliessend überarbeitet wird. Inwiefern das Projekt dem Stadtparlament vorgelegt werden muss, ist noch nicht bekannt. Bei der öffentlichen Auflage zirka 2026 können besonders Betroffene wie Nachbarn und Organisationen Rekurs gegen das Detailprojekt einlegen. Baustart ist frühestens 2028.
Pressestimmen:
Für den Bau eines neuen Abwasserkanals will das Tiefbauamt der Stadt Zürich am Neumühlequai zwischen dem Dynamo und Central 63 Kastanienbäume fällen (siehe Artikel Tagesanzeiger vom 28. Juni 2024).
Während der Bauarbeiten wird der zwei- bis dreispurige Neumühlequai gesperrt und Motorfahrzeuge werden via Stampfenbachstrasse und Walchestrasse umgeleitet.
Um das Nebeneinander von Rettungsfahrzeugen und Baumaschinen auf dem Neumühlequai zu erleichtern, müssten die imposanten Kastaniebäume angeblich gefällt und auf dem kombiniertenn Fuss-/Radweg entlang der Limmat eine provisorische Fahrspur für die Rettungsfahrzeuge der Sanitätswache Neumühlequai errichtet werden.
Die Baumfällungen sind unvereinbar mit den städtischen Zielen zur Hitzeminderung. Bäume mit grossen Baumkronen kühlen die Umgebung, spenden Schatten, reinigen die Luft und absorbieren Treibhausgase. Nachgepflanzte Jungbäume brauchen Jahrzehnte, bis sie den Umwelt-Nutzen alter Bäume erreichen. Kastanienbäume können bis zu 300 Jahre alt werden. Selbst wenn einige der 63 Bäume am Neumühlequai geschwächt sind, rechtfertigt dies nicht die Fällung der gesamten Baumreihe.
Der Verein Klimastadt Zürich, der Verein Stadtgrün, der Quartierverein Zürich 1 und weitere Baumschützer*innen wollen die Fällung verhindern. Deshalb haben wir eine Petition gestartet. Sie lief bis 8. September 2024.
Pressestimmen (Auswahl):
4. März 2024 19.30 Kulturpark Zürich West
Podiumsdiskussion im voll besetzten Kulturpark bei unserem Mobilitäts-Anlass mit Simone Brander (Stadträtin SP, Vorsteherin Tiefbau- und Entsorgungsdepartement), Prof. Dr. Christian Schmid (Dozentur Soziologie ETH Zürich), Rupert Wimmer (Leiter Verkehr und Stadtraum Tiefbauamt Stadt Zürich), Dominik Waser (Gemeinderat Grüne) Moderation: Dr. Jeannette Behringer (Forum Demokratie & Ethik, Zürich)
Herzlichen Dank für die wertvollen Inputs und die angeregte Diskussion!
Ganz besonderen Dank an alle, die diesen Anlass ermöglicht haben und Danke allen Organisationen, welche die Werbung unterstützt haben.
Adieu Klimapavillon
Am 23. Dezember bendeten wir nach dreieinhalb Jahren unser Projekt Klimapavillon Werdmühleplatz.
Als Bühne und Plattform sensiblisierte er seit Sommer 2020 mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktionen für Themen rund um den Klimawandel. 2023 fokussierte er als „Bibliothek zur glücklichen Zukunft“ auf Lösungen und Visionen und trug so zum städtischen Netto Null Ziel bei. Möglich wurde dies dank zahlreichen Freiwilligen, Mitgliedern und Spender*innen des Vereins Klimastadt Zürich sowie der Unterstützung durch das Projekt „Für Züri“. Ein herzliches Dankeschön an alle!
NettoNull-Zwischenbericht Stadt Zürich
Der Stadtrat hat am 21. November 2023 seinen Netto-Null-Zwischenbericht, seinen Klimaschutzplan und ein Online-Tool zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen – „Netto-Null-Cockpit“ – vorgestellt.
Quelle: Stadt Zürich
Zürich neu denken: Wie bringen wir die Verkehrswende voran?
14. April 2023 19.00 Kulturpark Zürich West
Auf dem Podium diskutierten Christian Thomas (Fussgängerverein), Yvonne Ehrensberger (Pro Velo Zürich), Markus Knauss (VCS), Silas Hobi (Umverkehr), Beat Locher (Verein Klimastadt Zürich) und anschliessend in Kleingruppen das Publikum. Moderiert wurde der Anlass von Dominik Siegrist
Auf welchem Weg zu «Netto Null 2030»?
26. Februar 2020 19.00 Kulturpark Zürich West
Der Zürcher Gemeinderat hat im Mai 2019 dem Stadtrat den Auftrag erteilt, eine Vorlage mit dem Ziel einer Reduktion des CO2-Ausstosses auf Netto Null bis ins Jahr 2030 auszuarbeiten. Was bedeutet das konkret? Wie kann das Ziel von «Netto Null 2030» erreicht werden? Welche Schritte sind dafür notwendig?
Darüber diskutierten Rahel Gessler (Leiterin Fachbereich 2000-Watt-Gesellschaft, Stadt Zürich), Martin Schmidt (Stab Energiestrategie, Sektion Umwelt und Energie, Stadt Bern), Jürgen Schulz (Initiant und Projektleiter Klima- plattform der Wirtschaft Zürich) sowie der Journalist und Buchautor Christoph Keller, der zudem sein neues Buch «Benzin aus Luft – eine Reise in die Klimazukunft» vorstellte. Moderation: Susanna Niederer
Welche Mobilität braucht die Stadt?
18. Juni 2020 19.00 Klub Kosmos
Eins ist sicher: Wegen der Erderhitzung müssen Benzin- und Dieselautos so schnell wie möglich verschwinden. Ihre Treibhausgase schaden dem Klima. Doch sollen die CO2-Schleudern einfach durch Elektroautos ersetzt werden? Denn ganz so umweltfreundlich sind auch die nicht. Und woher kommt dann der neu benötigte Strom?
An der Podiumsveranstaltung diskutierten Winfried Wolf (Autor), Gabi Petri (Co-Geschäftsleiterin der Zürcher Sektion des VCS),Marco Piffaretti (Leiterl Abteilung Mobilität beim städtischen Betrieb Energie 360°), Jonas Hostettler (Co-Präsident der Umweltkommission der SP des Kantons Zürich und Mitgründer des Vereins «Eltern fürs Klima»), Wanda Siegfried (Aktivistin beim Klimastreik und Critical Mass) zusammen mit dem Publikum über ein klimafreundliches Verkehrskonzept für Zürich. Dabei ging es um Fragen, wie wir uns in der Stadt der Zukunft bewegen wollen, welche sauberen und intelligenten Lösungen es dazu gibt oder auch wie stark die individuelle Mobilitätsfreiheit eingeschränkt werden darf.
